Geheimtipp an der Algarve

Auf dem Fernwanderweg »Grande Rota de Guadiana« entdeckt man intakte Natur, tolle Landschaften und echte Gastfreundschaft

Inzwischen hat es sich ja herumgesprochen, dass die Algarve mehr zu bieten hat als herrliche Sandstrände und bestens gepflegte Golfplätze. Portugals Südküste wird bei Wanderfreunden immer beliebter – gerade im Herbst und im Frühling, wenn die Natur einen verschwenderischen Blütenteppich über die Landschaft legt, ist man zu Fuß oder mit dem Mountainbike bestens unterwegs.

 

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DER FLUSS ALS WEGWEISER

Noch fast unbekannt ist dabei der gut markierte Weitwanderweg „Grande Rota do Guadiana“, der unter dem Namen GR15 dem europäischen Fernwanderwegenetz angeschlossen ist. Die etwa 65 Kilometer lange Strecke lässt sich in vier Tagen gut bewältigen. Der besondere Reiz daran: Der Weg von Vila Real de Santo António an der Mündung des Ria Guadiana hinauf nach Alcoutim führt durch alle drei Landschaften, die für die Algarve typisch sind. Der Guadiana, seit Jahrhunderten Grenzfluss zu den spanischen Nachbarn, gibt dabei die Richtung vor. Nur teilweise aber verläuft die Strecke in Ufernähe, immer wieder führt sie unterwegs zu malerischen Dörfern und durch stille, vom Tourismus noch unberührte Seitentäler. Los geht es an der Küste nahe des Hafens der Kleinstadt Vila Real de Santo António mit ihrer schachbrettartig angelegten Innenstadt. Zunächst führt die Strecke durch das flache Sumpfgebiet des Naturparks Sapal de Castro Marim e Vila Real de Santo António, vorbei an Salinen, in denen das bei Gourmets in aller Welt begehrte Flôr de Sal gewonnen wird und die zugleich unzähligen Vogelarten als Fress- und Brutplätze dienen. Schon von weitem sieht man die Burg von Castro Marim, die seit dem 13. Jahrhundert auf einem Hügel hoch über dem Dorf thront und heute ein Museum über die Geschichte der Region beherbergt. Hinter Castro Marim verändert sich die Landschaft. Hier geht der Küstenbereich in das Barrocal über, jene Hügellandschaft, die vor allem für die Bauern der Algarve so wichtig ist. Eine breite Piste führt durch kleine Seitentäler des Guadiana. Oben auf den Hügeln sieht man Bauernhäuser neben Olivenhainen stehen; unten, wo es mehr Wasser gibt und die Landschaft gleich viel saftiger wirkt, weiden Schafe und Ziegen auf grünen Wiesen, dazwischen kommt man immer wieder an Orangenbaumhainen vorbei. Besonders schön ist es hier im späten Winter, wenn die Mandelbäume in weißer Blüte stehen. Auch Johannisbrotbäume wachsen hier, aus deren Frucht, auf Portugiesisch Alfarroba, man in vielen Rezepten „echte“ Schokolade ersetzen kann. Dazwischen passiert der Wanderer urige Dörfer wie Junqueira und Azinhal, Odeleite und Foz de Odeleite, wo der Weg wieder direkt an den Guadiana führt. Hektik ist hier ein Fremdwort. Man hat noch Zeit, mit dem Nachbarn zu plaudern oder am Dorfplatz einen Kaffee zu trinken. Auch für den Wanderer gibt es Kaloriennachschub – kleine Restaurants bieten einfache Gerichte aus den Produkten der Umgebung an, durchweg schmackhaft und überraschend preiswert. Weiter im Norden werden die Hügel zu kleinen Bergen, aus dem Barrocal wird die Serra, und man spürt auch beim Wandern oder Biken eine wachsende Herausforderung. Doch am Ziel ist nach vier Tagen alle Anstrengung vergessen. Malerisch liegt Alcoutim am Flussufer, die Häuser ziehen sich am Berg hinauf, der von einem Kastell gekrönt wird. Am Wasser kann man sich ins Café setzen und hinüberschauen zum spanischen Sanlúcar de Guadiana, über dem ebenfalls eine Festung thront – nicht immer waren die Zeiten hier so erfreulich friedlich wie heute…

 

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Abb.: Odiana

 

VOM OSTEN WEIT IN DEN WESTEN

Wer Lust hat, von hier aus immer weiter zu wandern oder zu biken, kann nahtlos auf die Via Algarviana wechseln. Stattliche 300 Kilometer umfasst der Fernwanderweg bis ans südwestliche Ende des europäischen Festlandes, das Cabo de São Vicente. Rund zwei Wochen sollte einplanen, wer die als GR 13 im europäischen Fernwegenetz erfasste Strecke ganz absolvieren will. Man kann aber auch nur Teilabschnitte erkunden; aus vielen Küstenorten gibt es inzwischen Verbindungswege. Auch die Via Algarviana ist eine wunderbare Möglichkeit, tief in die Natur, die kulturelle Tradition und die lebendige Gegenwart der Algarve einzutauchen. Die Strecke bietet viel Abwechslung – mal geht es über blühende Wiesen und Weiden, mal folgt man glucksenden Bächen, mal durchquert man stille Wälder…

 

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SERVICE

Ausführliche Infos und Wegbeschreibungen über die Grande Rota do Guadiana und die Via Algarviana finden Sie unter  www.portuguesetrails.com oder www.cyclingwalkingalgarve.com (für Wanderer und Radfahrer), einen Wanderführer mit zahlreichen Wanderwegen an der Algarve zum Download unter www.visitalgarve.pt. Die beschriebenen Routen lassen sich individuell absolvieren, es gibt aber auch zahlreiche internationale Reiseanbieter und lokale Veranstalter, die geführte Touren zu Fuß, mit dem Rad, aber auch mit Pferden und Eseln anbieten und sich zudem um die Buchung der Nachtquartiere und die Gepäckbeförderung kümmern. Infos unter www.visitalgarve.pt.

 


 

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