Felsenhopping auf der Alb

Von Ausblick zu Ausblick

Die Sonne glänzt von oben auf die schroffen Felsen, am Himmel sind nur vereinzelt Schäfchenwolken zu sehen und es weht eine Brise warme Sommerluft. Wer Freiheit und Weite an einem solchen Sommertag sucht, der sollte die Schwäbische Alb erwandern.

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Vielfalt auf der Alb: Der Weitblick vom Schönbuchtrauf um Tübingen. Abb:. Landratsamt Tübingen, Foto: Angela Hammer

Traumhafte Panoramablicke erreicht man auf den Früchtetrauf-Wegen, vorbei an den charakteristischen Wacholderheiden und blühenden Streuobstwiesen. An der gesamten Albtraufkante entlang führt der Fernwanderweg Albsteig (HW1). Ob vom Tieringer Hörnle in Meßstetten, dem Hangenden Stein bei Albstadt oder dem Jungfraufelsen bei Bad Überkingen – überall bietet der Weg einzigartige Aussichtskanzeln.

An einem heißen Tag bedarf es aber auch der ein oder anderen Abkühlung. Besonders frisch wird es in den Karsthöhlen, z.B. der Nebel- und Bärenhöhle bei Sonnenbühl. Die Höhlen im Ach und Lonetal wurden 2017 zum UNESCO-Welterbe erklärt – hier fand man die ältesten Kunstwerke und Musikinstrumente der Welt. Sie belegen, dass die Schwäbische Alb vor 40.000 Jahren der Ursprungsort der Kultur und Musik war. Eine Erfrischung von oben im Hochsommer bietet der Uracher Wasserfall. Der Wasserfallsteig wurde 2016 zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt.

Weiter südlich im oberen Donautal, auch der »schwäbische Grand Canyon« genannt, bieten sich imposante Tiefblicke auf die junge Donau. Mit den Rundwanderungen DonauWellen sowie den Fernwanderwegen Donau-Zollernalb- und Donauberglandweg ist das Wanderangebot exzellent. Rund um Sigmaringen finden sich bei den DonauFelsenLäufen weitere Traumbalkone wie der Teufelslochfelsen.

Nach anstrengenden Wanderungen ist die wohlverdiente Pause nicht wegzudenken. Bei Ehingen bietet der Bierwanderweg gleich vier Brauereien entlang des Weges und der Besinnungsweg lädt zur Entschleunigung ein – während rund um Heidenheim das Ostalb-Lamm zur Spezialität gehört. Die Wanderschäferei ist auf der Schwäbischen Alb ein besonderes Kulturgut. Ohne die Weideschafe wäre die Alb um ein Merkmal ärmer: Die Wacholderheiden.

Auf über 60 zertifizierten Premium- und Qualitätswanderwegen lässt sich die einzigartige Landschaft des Mittelgebirges erkunden. Mit den »hochgehbergen« im Biosphärengebiet Schwäbische Alb, werden im kommenden Jahr weitere Wege hinzukommen.

Alle Touren und Informationen sind imWandermagazin »ErlebnisWandern« zu finden. Das Magazin kann kostenfrei bestellt werden über schwaebischealb.de oder +49 (0) 7125 93 930.


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WEITERE INFOS

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