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Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

Im Herbst geht die Post ab!

Der Sommer hatte es in sich. Klimaerwärmung hin oder her – der Sommer 2018 war ein echt heißer und nur langsam scheint er sich verabschieden zu wollen (Stand Mitte Oktober). Untrügliches Zeichen für den aufflammenden Herbst sind die deutlich kürzeren Tage und natürlich die Laubfärbung. Manchmal könnte ich stundenlang das in Gelb-, Rot- und Brauntönen leuchtende Blätterwerk beobachten. An ruhigen Orten kann man das Laub sogar fallen hören. Eine äußerst interessante Erfahrung für die Sinne.

In den Bäumen wird es lichter. Der Waldboden verwandelt sich in einen riesigen Teppich aus Laub. An einigen Stellen würde er als natürliche Iso-Matte taugen. Wenn der Wind schnaufend und tosend durch die Eichen, Buchen oder Ahornbäume fegt, dann geht richtig die Post ab. Auch wenn es in T-Shirt und kurzen Hosen jetzt schon etwas kühl wird, gibt es keinen Grund, nun länger auf dem Sofa zu hocken. Draußen aktiv sein macht auch abseits der Hauptsaison Spaß. Die kurzen Tage lassen sich durch ein amtliches Lagerfeuer beliebig verlängern. Der späte Sonnenaufgang kommt Langschläfern zugute, die sich im Schlafsack noch mal umdrehen können. Wer es bisher in diesem Jahr nicht versucht hat, sollte sein Zelt spätestens jetzt rausholen und ein Wochenende draußen verbringen, um den Herbst näher an sich ranzulassen und intensiver zu genießen.

Also raus in den Wald, auf den See oder in die Berge. Das Herbstlicht taucht die Landschaft in so prächtige Farben, dass es zu schade wäre, sich das entgehen zu lassen. Selbst bekannte Orte kann man aus einer anderen Perspektive neu entdecken oder in einem anderen Licht sehen. Es lohnt sich immer, vor die Tür zu gehen und in die Natur einzutauchen …


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Ihr Jörg Knorr | Autor trekking-Magazin