Kaufberatung Taschenlampen: Eine Handvoll Licht

Licht für die Nacht gehört in jedes Outdoor-Gepäck. Hinsichtlich Größe, Leuchtkraft, Stromquellen, Technik und Handhabung war die Bandbreite an Taschenlampen noch nie so groß wie gegenwärtig. Das Angebot ist kaum noch überschaubar. Mit seiner Taschenlampen-Übersicht möchte Jörg Knorr zeigen, was moderne Taschenlampen können, was davon für wen sinnvoll ist und welche Lampe für welchen Einsatz empfehlenswert ist.

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Die im Outdoor-Sport verbreiteten Stirnlampen sind kaum noch wegzudenken von den Köpfen der Wanderer, Trailrunner, Zelt-Camper und was sich sonst noch draußen »herumtreibt«. Ich will einen Blick Richtung konventionelle Taschenlampen werfen, wobei »konventionell« nicht ganz das passende Wort sein mag. Auch Taschenlampen sind nicht mehr das, was sie mal waren. Die LED-Technik ist zum Standard geworden, und LEDs neuester Generation verhelfen den Lampen nicht nur zu einer langen Lebensdauer, sondern machen sie zu Lichtwerkzeugen, die fast allen Ansprüchen zu genügen scheinen. Man muss nur die richtige Auswahl treffen.

Um dazu ein wenig Hilfestellung zu geben und einen Querschnitt des Marktspektrums zu zeigen, habe ich eine begrenzte Auswahl dieser Lichtwerkzeuge in Augenschein genommen und versucht, charakteristische Merkmale, nicht alltägliche Features oder andere Besonderheiten herauszufinden. Es sollen keine Modelle »gegeneinander antreten«. Dazu ist die Marktvielfalt zu riesig und man läuft Gefahr, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Statt ähnliche Lampen für einen speziellen Anwendungsfall zu vergleichen, soll es viel mehr um den Versuch gehen, eine Marktübersicht zu präsentieren. Die ganz kleinen Winzlinge und die großen Scheinwerfer bleiben außen vor. Selbst manch kompakte LED-Lampe hat allerdings viel Potential und wird angeschaltet zum Licht-Riesen, der auch weit entfernt noch für Tag-Feeling im Dunkeln sorgt. Cree-LEDs der neuesten Generation machen es möglich.

Welche Lampe soll es sein?

Was ist wichtig? Was ist Spielkram? Was ist »nice to have«, aber verzichtbar, oder doch nicht? Das Problem ist, dass man zunächst genau zu wissen scheint, wonach man sucht. Beschäftigt man sich allerdings mit den Einzelheiten, dann ist es ähnlich wie beim Autokauf. Emotionen sind schwer auszublenden. Der technisch interessierte Konsument kauft mitunter viel mehr, als er ursprünglich wollte. Der Mann wird zum Kind, und das kleine Männchen im Hinterkopf sagt: »Haben will!« …

Text/Bilder: Jörg Knorr

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 06/2014.

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