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VOM FJÄLL AUF DIE INSEL

Die stillen Landschaften Schwedens und das #GOBACKPACK Camp von Jack Wolfskin bilden ein starkes Paar

 

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Abb.: © JackWolfskin

Jetzt mitmachen und gewinnen!

Wer nach Schweden reist, kann sich an einem breiten Fundus an Wanderungen bedienen und in stille Landzüge abtauchen. Und das #GOBACKPACK Camp auf der kleinen, unbewohnten schwedischen Schäreninsel Bergholmarna besuchen, das Jack Wolfskin einmalig diesen Sommer organisiert. Das trekking-Magazin verlost Karten zu diesem Outdoor-Event für den 20. bis 22. Juli 2019.

Teilnahmeschluss: 31. Mai 2019.

 

Es sind nur ein paar Kilometer, bis uns der Wald mit seiner Stille in Empfang nimmt. Einnimmt wie ein gutes Buch, in diesem Fall: ein Aussteigerroman. Vielleicht liegt es an der klaren Luft, die unsere Lungen füllt und nach den erdigen Gerüchen des Waldes duftet. Oder an den weichen Böden, die von Teppichen aus Moosen und Kiefernnadeln bedeckt sind. In unseren Rucksäcken befinden sich Zelt, Isomatte, Benzinkocher und Schlafsack, daneben allerlei Krimskrams, den man für Übernachtungen in der freien Natur benötigt – wie Taschenmesser, Edelstahltasse und Moskitospray. Unsere Kopflampen haben wir diesmal zuhause gelassen. Wer wie wir nördlich des Polarkreises unterwegs ist, genießt in den Sommermonaten Tageslicht bis in die Nacht hinein.

Einmal im Jahr suche ich mit Freunden die raue Wildnis Schwedens auf. Letztes Jahr auf dem Bohusleden, einem ca. 370 Kilometer langen Fernwanderweg, auf dem man von Göteborg bis an die norwegische Grenze wandern kann. Diesmal haben wir uns den Kungsleden, zu Deutsch »Königsweg« vorgeknöpft. Er gilt als einer von Europas Wanderklassikern, führt auf ca. 800 Kilometern durch Lappland im Norden Schwedens und ist in zwei Teile getrennt, die nicht miteinander verbunden sind.

Wir wollen den südlichen Teil von Sälen nach Storlien, nahe der norwegischen Grenze, wandern und insgesamt 17 Tage unterwegs sein. »Eine urlaubsfüllende Angelegenheit, diese rund 350 Kilometer«, dachte ich bei der Planung zu Hause. Da die Tour nördlich des Polarkreises beginnt, haben wir uns als Reisezeitraum Mitte Juli ausgesucht. Zuvor kann es durch die Schneeschmelze zwischen Mai und Juni zu heftigen Überschwemmungen im Fjäll kommen. Außerdem werden einige Brücken vor dem Winter demontiert und nach Midsommar wieder aufgebaut. Ohne die Brücken bekommt man auf dem Kungsleden definitiv nasse Füße.

 

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Ein grandioser Garten: Wer morgens das Zelt öffnet, blickt in die ewigen Weiten der schwedischen Fjäll-Landschaften. 

Abb.: © JackWolfskin

 

Beim Kungsleden geht es uns nicht darum, Kilometer zu machen, möglichst weit zu kommen, zumindest haben wir das so entschieden. Wir möchten die Stille der Natur erleben, vom Alltag abschalten und am Ende einen Abstecher auf die unbewohnte Schäreninsel Bergholmarna machen, um das dreitägige »GOBACKPACK Camp« von Jack Wolfskin mit anderen Outdoor-Begeisterten zu besuchen – Lagerfeueratmosphäre, Band und Info-Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit inklusive.

Hier auf dem Kungsleden erlaubt uns das skandinavische Jedermannsrecht, fast überall die Zelte aufzuschlagen. Nach langen Tagen, vorbei an unzähligen Seen und durch dichte Wälder, verbringen wir die Abende vor allem damit, die schönsten Plätze zum Übernachten zu entdecken. Windgeschützt, aber trotzdem am See, mit tollen Aussichten, der Möglichkeit, Feuerholz zu sammeln und abends dem Knistern des Lagerfeuers zu lauschen. Letzteres zwar in einer tageslichthellen Umgebung, doch die Geräusche sorgen für eine friedliche Atmosphäre und die Hitze des Feuers hält die Mücken auf Abstand.

Wer mit leichterem Gepäck und mehr Komfort unterwegs sein möchte, findet auf dem Kungsleden einige, teils rustikale Hütten, in denen man die Nächte verbringen kann. Der Wanderverein »Svenska Turistföreningen« pflegt sie und stellt für jede einen Hüttenwirt. Wer sich wie wir für die Zeltvariante entscheidet, büßt zwar etwas Komfort ein, ist dafür aber näher dran an der Natur. Die rauen schwedischen Weiten haben wir oft für uns allein und bewegen uns in einer fast schon meditativen Stille. Nach siebzehn Tagen Wandern durch das schwedische Fjäll mit seinen hügeligen Hochebenen, schroffen, teils vergletscherten Gipfeln und steilen Felswänden macht mich der lange letzte Tag auf dem Rückweg im Überlandbus schläfrig. Kurz bevor mich der Schlaf übermannt, denke ich: »Das war gut, auf den stillen Wegen Nordschwedens«. Und in den kommenden Tagen werden wir alles bekommen, was wir in den letzten nicht hatten: Jede Menge neue Leute, Abende, an denen Band-Beats durch die Lüfte hallen, Outdoor-Erlebnisse wie Klettern und Paddeln, frisches Gemüse auf dem Teller und Infoveranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit. Eine ganz schön runde Sache, dieser Urlaub, denke ich und bin bereit für die Insel.

 


 

Schweden ist zum Wandern ein begehrtes Ziel. Durch grandiose Landschaften führt der Kungsleden:

Der Kungsleden, zu Deutsch »Königsweg«, gilt als einer der beliebtesten Fernwandwege Europas. Er ist in zwei Abschnitte unterteilt, die nicht miteinander verbunden sind. Der erste Abschnitt, und bekanntere Teil des Wegs, führt über rund 450 Kilometer durch Lappland im Norden Schwedens von Abisko nach Hemavan. In Sälen startet der südliche Teil des Kungsleden, er führt über ca. 350 Kilometer nordwärts in die Nähe der norwegischen Grenze nach Storlien. Die Wandersaison beginnt nach »Midsommar« (Sommersonnenwende) Ende Juni, da es zuvor durch die Schneeschmelze zu heftigen Überschwemmungen im Fjäll kommen kann. Außerdem werden einige Brücken vor dem Winter demontiert und erst nach Midsommar wieder aufgebaut – ohne die Brücken bekommt man auf dem Kungsleden definitiv nasse Füße. Da sich der Kungsleden nördlich des Polarkreises befindet, wird es im Sommer nicht dunkel und die Durchschnittstemperaturen betragen in den Sommermonaten um die 10°C. Schnelle Wetterwechsel mit Schneefällen sind in Lappland nicht ungewöhnlich. Die komplette Strecke ist ausgeschildert und unterwegs trifft man auf Schutzhütten, teils sogar mit Sauna.

 


 

Erlebe den Sommer auf einer schwedischen Schäreninsel

Bewirb dich für das dreitägige Jack Wolfskin #GOBACKPACK CAMP inkl. Band und Outdoor-Events und bringe einen Reisepartner deiner Wahl mit!

 

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Abb.: © JackWolfskin

 

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Jetzt mitmachen und gewinnen!

Infos zum dreitägigen Camp zwischen dem 20. und 28. Juli auf:

jack-wolfskin.de/camp

Bergholmarna ist eine kleine, unbewohnte Insel in den Schären vor Stockholm, ein Paradies für Outdoorer. Dort erwarten die Gewinner zwischen dem 20. und 28. Juli 2019 aufgeschlagene Zelte, eine Gruppe von 30 anderen Outdoor-Begeisterten und ein dreitägiges Programm voller Aktivitäten wie Kajakfahren, Klettern und Fischen. Spannende Workshops rund ums Reisen, Kochen oder Nachhaltigkeit mit bekannten Social Media Influencern gehören genauso dazu wie verschiedene Music Acts unter freiem Himmel. Outdoor-Experten von Jack Wolfskin begleiten das Event, die den Teilnehmern in Workshops ihr Fachwissen zu Produkten, Ausrüstung und Co. vermitteln. In entspannter Atmosphäre wird gemeinsam gekocht. Das Camp, das dieses Jahr erstmalig stattfindet, ist eine gute Gelegenheit, neue Leute kennen zu lernen und sich für eine Tour zu verabreden. Jack Wolfskin übernimmt die Reisekosten des Gewinners und seines Reisepartners zur Insel und zurück bis zu einer Höhe von 400 Euro pro Person – wobei Hin- und Rückreise auch außerhalb der Camptermine stattfinden können. An- und Abreise zum Camp müssen selbst organisiert werden – die Reisekosten erstattet Jack Wolfskin nach Vorlage der Rechnungen. Die Campingausrüstung inkl. Zelte und Schlafsäcke wird von Jack Wolfskin gestellt.

Wie kommt man zum Camp?

Vom Bahnhof in Stockholm erreicht man Bergholmarna nach etwa eineinhalb Stunden Zugfahrt. Vom Stockholmer Flughafen »Stockholm Arlanda« fährt man in ca. einer Stunde im Auto bis Sollenkroka Brygga. Von dort aus geht es mit der Fähre in einer halben Stunde zum #GOBACKPACK Camp auf die unbewohnte Schäreninsel Bergholmarna.