Im Dahner Felsenland

Wo der Pfälzerwald viel Lust aufs Wandern macht

Das Dahner Felsenland lädt im Süden des Pfälzerwalds zum ganz speziellen Wandererlebnis ein. Lichte Wälder und eigentümliche Felsgestalten aus Buntsandstein, hübsche Fachwerk-Dörfchen und alte Burgruinen haben hier eine Landschaft wie aus dem Märchenbuch geschaffen. Und die lässt sich inmitten unverfälschter Natur auf verschlungenen Pfaden und spannenden Steigen erkunden. In einer Wanderregion der Extraklasse, die alle Sinne anregt, wie Uli Auffermann festgestellt hat.

 

 

Text: Uli Auffermann

Wir sind im deutschen Teil des Wasgaus, einer grenzüberschreitenden Region im Pfälzerwald, die sich in den französischen Nordvogesen fortsetzt. Hier liegt rund um die Wasgau-Stadt Dahn das wie zum Wandern geschaffene Dahner Felsenland. Eine Gegend, in der es ungemein romantisch und pittoresk zugeht.

Auch wenn man nichts für Märchen übrig hat, nimmt einen die ganz spezielle Landschaft schnell gefangen. Es sind vor allem die eigenwillig geformten rot-bunten Felsen, ob klein oder gewaltig, die faszinieren. Sie bleiben mal im Wald verborgen, brechen heraus aus den bewaldeten Hängen oder krönen die Gipfelplateaus, um wunderbare Aussichten zu bescheren. Und ringsum die stillen, manchmal noch urwüchsig erscheinenden Wälder, mit Bergen, die hier selten höher als 450 Meter sind.

So ist das Dahner Felsenland ein ganz besonderes Kleinod im Pfälzerwald. Der bildet in Deutschland das größte zusammenhängende Waldgebiet – und gemeinsam mit den benachbarten Nordvogesen sogar das größte in Westeuropa! Noch bis ins frühe Mittelalter war die heute rheinland-pfälzische Mittelgebirgslandschaft kaum bevölkert und nahezu unberührt. Auch später blieb der Pfälzerwald mit seinen mageren Böden und nur wenig Industrie dünn besiedelt. Sicher mit ein Grund, warum die Gegend und damit auch das Dahner Felsenland bis in unsere Zeit zum größten Teil bewaldet ist.


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