Die Peter-Habeler-Runde

Schmale Wege, große Aussicht

Durch die Zillertaler Heimat des Extrembergsteigers Peter Habeler führt eine mittelschwere Mehrtagestour. Sie verspricht große Landschaft, besondere Hüttenaufenthalte und interessante Wegabschnitte.

 

Text: Andrea Strauss /Bilder: Andreas Strauss

Gute Planung ist essenziell! Aber manchmal ist es von Vorteil, wenn man vorher gar nicht so genau weiß, was einen erwartet. Denn wie sollen wir es werten, wenn die geplante Trekkingtour durch die Zillertaler Alpen nach dem Extrembergsteiger Peter Habeler benannt ist? Heißt das, dass es so anstrengend wird wie bei seiner Everest-Besteigung? Oder so schwierig wie eine seiner Bigwall-Klettereien im Yosemite? Oder müssen wir so fit sein, dass wir zum 75. Geburtstag noch die Eiger-Nordwand durchsteigen können? Oder, so hoffen wir, ist die nach ihm benannte Runde eher ein besonders sympathischer Weg durch die Heimat Habelers?

Auf einem Höhenweg zur Friesenberghütte wandern, im Friesenbergsee ein erfrischendes Hallo-wach-Bad nehmen, vom Tuxerjochhaus auf den Olperer blicken, während einem der süße Duft des Kaiserschmarrns die Sinne vernebelt, die wildromantischen Täler hinüber zur Geraer Hütte durchstreifen, im Talboden unter dem Schrammacher von den Heidelbeeren naschen – so stellen
wir uns die nächsten fünf Tage vor. Das sind die Farben, in denen der Habeler-Weg leuchtet.

Sechs Hütten und eine Talunterkunft schließen sich um Olperer und Schrammacher zu einem Kreis zusammen, den man als Wanderer in fünf gut machbaren oder sechs bis sieben gemütlichen Tagen für sich entdecken kann. Die Wege sind nicht überall einfach, teils muss man trittsicher und schwindelfrei sein. Es gibt auch ein paar Passagen, an denen Versicherungen über ausgesetzte Stellen hinweghelfen. An der Friesenbergscharte kommt man zudem der 3.000er Marke sehr nah, so dass man selbst im Sommer bei schlechtem Wetter mit Schnee rechnen muss. In der Summe also ein Weg, auf dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Wer sich zum Weizen zählt, hat aber den Vorteil, dass viele Wegabschnitte ruhig sind und die Hütten meist beschaulich klein.


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Die GPS-Daten wurden von unseren Autoren und dem Verlag erfasst und nach bestem Wissen überprüft. Abweichungen oder Fehler können allerdings nicht ausgeschlossen werden, da sich zum Beispiel auch die Gelände-Situationen zwischenzeitlich verändern können. Sachverstand in der Beurteilung der jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ist also unabdingbar.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 07/2021.

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