Alpine Weite

Südtiroler Spezialitäten rund um Meran

Ganz im Westen Südtirols, in der Nähe von Österreich und der Schweiz, gibt es vor alpiner Kulisse abwechslungsreiche Wandermöglichkeiten – urige Berghütten und eine spannende Bergbaugeschichte inklusive. Im Passeiertal und im Vinschgau haben es Aliki Rettig die Bergkulisse, aber auch die Gaumenfreuden angetan.

 

 

Text: Aliki Rettig /Bilder: Sascha Rettig

Was für ein beeindruckendes Panorama! Um uns herum türmen sich die Berge auf, viele davon über 3.000 Meter hoch und selbst im Sommer mit Schnee und Eis bedeckt. Direkt vor uns aber gibt das Gebirge den Blick frei auf ein langgezogenes, grünes Tal. Irgendwo in der Nähe des Wanderwegs läuten Kuhglocken und am strahlend-blauen Himmel ziehen einige weiße Wattewolken vorbei.

Es klingt nach einem Klischeebild, ist aber tatsächlich real – und zwar im Passeiertal im Westen Südtirols, mitten in den Alpen und nah an den Grenzen zu Österreich und der Schweiz. Weltberühmt ist ein Nachbartal, weil hier vor 30 Jahren der Ötzi entdeckt wurde, die Gletschermumie aus der Steinzeit. Zu dem Fundort wollen wir zwar nicht, die Trekkingtour auf über 3.000 Meter Höhe wäre zu anspruchsvoll. Stattdessen wandern wir im Vinschgau und dem Passeiertal, die durch die Stadt Meran quasi miteinander verbunden sind.

Beides sind landwirtschaftlich geprägte Täler. Vor alpiner Kulisse gibt es weiterhin viele Landwirte und Bauernhöfe. Das ist nicht zu übersehen: Immer wieder kommt man vorbei an grasenden Kühen, Getreidefeldern und Plantagen voller Äpfel,Marillen und anderen Obstbäumen.Wer mag, kauft deswegen auf einem Hofladen frische Produkte für die Wander-Picknick-Pause ein oder übernachtet gleich bei einem Agriturismo-Bauernhof, wo es zum Frühstück oft Selbstgemachtes vom eigenen Hof gibt.

Eine weitere Besonderheit ist, dass man sich zwar in Italien befindet, meist aber Deutsch spricht. Das liegt an der Geschichte, gehörte die Region doch lange zu Österreich- Ungarn und ging erst nach dem Ersten Weltkrieg an Italien. Seitdem ist zwar schon ein Jahrhundert vergangen, noch immer aber spricht die Mehrheit Deutsch. Beim Essen allerdings sind die Einflüsse aus der italienischen Küche eindeutiger: Antipasti, hausgemachte Pasta und mediterrane Gewürze kommen in vielen Restaurants auf den Tisch.


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Die GPS-Daten wurden von unseren Autoren und dem Verlag erfasst und nach bestem Wissen überprüft. Abweichungen oder Fehler können allerdings nicht ausgeschlossen werden, da sich zum Beispiel auch die Gelände-Situationen zwischenzeitlich verändern können. Sachverstand in der Beurteilung der jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ist also unabdingbar.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 08/2021.

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