Die wilde Runde

Am Stubaier Höhenweg

Wilde Gipfel, Felswände, Gletscher, schöne Hütten, tosende Wasserfälle und interessante Täler – die Stubaier Alpen sind zwar nicht sonderlich groß, haben aber alles, was ein richtiges Gebirge braucht. In acht oder neun eindrucksvollen Tagesetappen kann man das Herzstück dieser Region auf einem Hüttentrekking durchqueren. Andrea und Andreas Strauß haben es ausprobiert: Willkommen am Stubaier Höhenweg!

Text: Andrea Strauß / Bilder: Andreas Strauß

Im Weichzeichner der Erinnerung blühen am Weg hinauf zur Starkenburger Hütte so viel Alpenrosen, dass man vor lauter Pink kaum mehr Blattgrün sieht. In Wirklichkeit fallen wahrscheinlich in jedem Jahr, das zwischen dem Jetzt und unserer ersten Begegnung mit dem Stubaier Höhenweg liegt, ein paar grüne Blätter ab und wie bei einer umgekehrten Rot-Grün-Blindheit sind bald nur noch Rottöne zu sehen.

Trotzdem bin ich mir sicher, dass es wunderschön ausgesehen haben muss, als wir die letzten Meter zur  Starkenburger Hütte hinaufgestiegen sind. Der erste Tag am Stubaier Höhenweg! Am Morgen waren wir zu Hause gestartet, hatten auf der Fahrt getrödelt, letzte Einkäufe erledigt, am Parkplatz gemütlich die Rucksäcke gepackt, noch ein paar saftige Topfentaschen aus Mieders verdrückt und waren erst am Nachmittag losgegangen.

Gute drei Stunden dauert die erste Etappe, ein gemütlicher Start im Vergleich zu den vier bis sieben Stunden Gehzeit, die uns in den kommenden Tagen bevorstehen würden. Gestartet wird üblicherweise in Neustift, Neder oder Fulpmes. Egal für welchen Ausgangsort man sich entscheidet, die drei Stunden zur Starkenburger  Hütte hinauf gilt es zu wandern. Eine Alternative ist die Kreuzjochgondel, die von Fulpmes einen Großteil der Höhenmeter abnimmt. Nur noch eine Stunde Gehzeit ist es dann zur Hütte. Das ist selbst bei längerer Anreise eine tolle Möglichkeit, die erste Unterkunft ohne Zeitproblem zu erreichen. Mit ihren 60 Übernachtungsplätzen ist sie die kleinste und vielleicht gemütlichste Hütte auf dem Stubaier Höhenweg, daher sollte man sie nicht versäumen! Und wer Mitte Juni zur Eröffnung derHütten bereits startet, wandert durch ein Meer von blühenden Almrosen. Welch vielversprechender Auftakt!


GPS-Daten | Länge ca. 75 km | Webcode #5626 | GPX Track herunterladen
Das Passwort (eine PIN-Nummer) zum kostenlosen Download des GPX-Tracks finden Sie in der aktuellen trekking-Ausgabe (2/2017) auf Seite 5 (Inhaltsverzeichnis), ganz rechts unten. Die GPS-Daten wurden von unseren Autoren und dem Verlag erfasst und nach bestem Wissen überprüft. Abweichungen oder Fehler können allerdings nicht ausgeschlossen werden, da sich zum Beispiel auch die Gelände-Situationen zwischenzeitlich verändern können. Sachverstand in der Beurteilung der jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ist also unabdingbar.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 02/2017.

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